Friedrich Hieronymus Truhn


1811 – 1886

Bearbeiten

Externe Links


→ Wikipedia
→ GND
→ VIAF
→ Library of Congress Name Authority File

Entity Facts

→ Gemeinsame Normdatei (GND) im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
→ Wikipedia (Deutsch)
→ Wikipedia (English)
→ Kalliope Verbundkatalog
→ Allgemeine Deutsche Biographie (ADB)
→ Deutsche Digitale Bibliothek
→ NACO Authority File
→ Virtual International Authority File (VIAF)
→ Wikidata
→ International Standard Name Identifier (ISNI)

Quelle: Entity Facts

Verknüpfte Normincipits


Gold und Silber lieb' ich sehr (komponierte)
Leise zieht durch mein Gemüt (komponierte)
Am fernen Horizonte (komponierte)
Mein Liebchen, wir saßen beisammen (komponierte)

Wikipedia


Der folgende Text sowie das Bild werden automatisiert aus der deutschen Wikipedia abgerufen. Um Links in dem Wikipedia-Artikel folgen zu können, klicken Sie bitte oben auf → Wikipedia.


Friedrich Hieronymus Truhn (* 14. November 1811 in Elbing; † 30. April 1886 in Berlin) war ein deutscher Dirigent, Komponist und Musikschriftsteller, der vor allem in Berlin, Danzig, Elbing und Riga tätig war.

Leben

Truhn ist der Sohn von Hofmarschall Nathanael Truhn sowie der Großvater von Selma Erdmann-Jesnitzer geb. Bethge-Truhn, und Vater von Clara Truhn und Anna Marie Elisabeth Truhn.

Als Schüler von Siegfried Dehn, Carl Friedrich Zelter und Bernhard Klein in Berlin wirkte er schon als junger Mann in den Jahren 1835 bis 1837 als Theaterkapellmeister und Musiklehrer in Danzig. Wieder in Berlin, schrieb und redigierte er für Robert Schumanns Neue Zeitschrift für Musik, den Hamburger Correspondenten und die Neue Berliner Musikzeitung. 1848 kehrte er an seinen Geburtsort zurück, wo er bis 1852 als Musiklehrer und Dirigent wirkte. Zwischenzeitlich wieder als Freischaffender in Berlin tätig, war er von 1854 bis 1858 in Riga als Gesangs- und Theorielehrer angestellt. Danach ließ er sich endgültig in Berlin nieder. Er ist Komponist zahlreicher Lieder und mehrerer Bühnenwerke und war ein wichtiger Organisator im Bereich der Männerchöre. So gründete er z. B. die Neue Liedertafel in Berlin.

Werke (Auswahl)

Lieder und Gesänge für Männerchor

  • Der Fischer op. 1 (1832)
  • Die schöne Kellnerin von Bacharach op. 13 (1836)
  • Seraphina op. 19 (nach Heine, Laube, Eichendorff)
  • Lieder op. 21 (nach Goethe)
  • Die Käferknaben für 4 Männerstimmen mit Begleitung op. 30 (1839)
  • Ein Liebesroman in 12 Liedern op. 64
  • Des Knaben Tod (Uhland) op. 82
  • Die Vätergruft op. 105 (1853)
  • L'Abbandonata

Chorwerke

  • Mahadöh für Solostimmen, achtstimmigen Chor und Orchester (1846)
  • Der Abschied (nach Uhland) für Solostimmen, Chor und Orchester (1850)

Bühnenwerke

  • Der vierjährige Posten (nach Th. Körner), Singspiel in einem Akt (1833);
  • Trilby (nach L. Schneider), komische Oper in 2 Akten (1835);
  • Cleopatra, Melodram (für Johanna Wagner, 1853)

Schriften

  • Über Gesangskunst und die Lehre des Kunstgesangs (1872)
  • Die alte Primadonna und der Musiknarr, Berlin 1844 (Digitalisat)

Literatur

  • Robert Eitner: Truhn, Friedrich Hieronymus. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 38, Duncker & Humblot, Leipzig 1894, S. 685.
  • Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Berlin 1832 bis 1883, hrsg. von Klaus Martin Kopitz, Eva Katharina Klein und Thomas Synofzik (= Schumann-Briefedition, Serie II, Band 17), Köln: Dohr 2015, S. 729–885, ISBN 978-3-86846-028-5

Verknüpfte Objekte


Lädt...