Hans Temple


1857 – 1931

Bearbeiten

Externe Links


→ Wikipedia
→ GND
→ VIAF
→ ULAN

Entity Facts

→ Gemeinsame Normdatei (GND) im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
→ Österreichisches Biographisches Lexikon
→ Wikipedia (Deutsch)
→ International Standard Name Identifier (ISNI)
→ Virtual International Authority File (VIAF)
→ Wikidata

Quelle: Entity Facts

Wikipedia


Der folgende Text sowie das Bild werden automatisiert aus der deutschen Wikipedia abgerufen. Um Links in dem Wikipedia-Artikel folgen zu können, klicken Sie bitte oben auf → Wikipedia.


Hans Temple (* 7. Juli 1857 in Littau; † 3. Dezember 1931 in Wien) war mährisch-österreichischer Genre- und Porträtmaler.

Leben und Werk

Hans Temple studierte an der Wiener Akademie, seine Lehrer waren Hans Canon und Heinrich von Angeli, später ging er nach Paris, wo er für zwei Jahre in der Ausbildung von Mihály Munkácsy stand. Das Hauptgebiet des Malers waren Bildnisse zeitgenössischer bekannter Künstler in der Umgebung ihres Ateliers. So malte er u. a. den Bildhauer Viktor Tilgner bei der Arbeit am Mozartdenkmal (Wiener Burggarten) sowie seinen Lehrer Munkácsy in seinem Atelier bei der Arbeit an dessen Gemälde „Christus vor Pilatus“ (in Privatbesitz).

Temple erhielt auch offizielle Aufträge des Wiener Hofes, wie das Gemälde „Gratulation der k.u.k. Armee an Kaiser Franz Joseph I. zum 85. Geburtstag durch Erzherzog Friedrich“. Auch dem Gemälde „Gottesdienst im Kriegsspital im Wiener Künstlerhaus“ dürfte ein offizieller Auftrag des Kaiserhauses vorausgegangen sein. 1896 erhielt er auf der Internationalen Kunstausstellung in Berlin eine kleine Goldmedaille. 1898 malte Temple im Auftrag der Herzogin Alexandrine von Sachsen-Coburg-Gotha eine figurenreiche Darstellung der Hochzeitsfeierlichkeiten bei der Vermählung des Herzogs Ernst II. mit Herzogin Alexandrine in der Schlosskapelle zu Karlsruhe am 3. Mai 1842, die 34 Porträtfiguren enthält. Das hauptsächliche Wirken von Hans Temple fand in Wien statt, wo er am 3. Dezember 1931 starb. Sein Grab ist in der evangelischen Abteilung des Wiener Zentralfriedhofs. Im Jahr 1959 wurde in Wien Liesing (23. Bezirk) die Hans-Temple-Gasse nach ihm benannt.

Werke (Auszug)

  • Gottesdienst im Kriegsspital im Wiener Künstlerhaus. Öl auf Leinwand, 1915. Heeresgeschichtliches Museum, Wien
  • Gratulation der k.u.k.-Armee an Kaiser Franz Joseph zum 85. Geburtstag. Öl auf Leinwand, 1915. Heeresgeschichtliches Museum, Wien
  • Liegender Frauenakt. Öl auf Leinwand, 39 × 50 cm, Privatbesitz
  • Der Liebesbrief, um 1900, Öl auf Holz, 38,5 ×,24,5 cm, Museumsstiftung Post und Telekommunikation
  • Porträt Mihály von Munkácsy, Öl auf Holz, 53 × 65 cm, Munkácsy Mihály Múzeum, Békéscsaba
  • Porträt Alajos Strobl, um 1880, Öl auf Leinwand, 111 × 141 cm, Ungarische Nationalgalerie, Budapest
  • Porträt Károly Pulszky, 1884, Öl auf Leinwand, Ungarische Nationalgalerie
  • Porträt Louise Wagner, 2. Ehefrau von Otto Wagner; 1888

Literatur

  • Ulrich Thieme (Hg.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Leipzig, 1912.
  • Robert Janás: Hans Temple. Ein Beitrag zur Geschichte der deutschmährischen Malerei des 19. Jahrhunderts. Opuscula historiae artium, F 43. Brno 1999, S. 37–47. ISSN 1211-7390

Einzelnachweise

Weblinks

  • Hans Temple im Wien Geschichte Wiki der Stadt Wien

Verknüpfte Objekte


Lädt...