Sammlung Prof. Dr. Sabine Giesbrecht ➔ Den alt'n Schlog.

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    Den alt'n Schlog.
Den alt'n Schlog.
Den alt'n Schlog.
Datierung
Datierung durch Form der Karte nach 1905
Hersteller_in
Verlag / Druck / Herausgeber : Anton Günther Selbstverlag (Boží Dar (CZ) [Gottesgab])
Komponist_in
Anton Günther
Maler/Zeichner_in
Anton Günther
Textdichter_in
Anton Günther
Frankierung und Postweg

Kartentypus
Ansichtskarte / Motivkarte
Beschaffenheit
  • Chromolithografie
  • Karton

Maße
Kürzere Seite: 9.1 cm
Längere Seite: 14 cm
Bildbeschriftung
Gedruckte Beschriftung der Vorderseite:
Den alt'n Schlog. | Lieder in erzgeb. Mundart. Nr. 14. | Worte, Weise u. Zeichn. v. A. Günther, Gottesgab. | 1. Ja itza härt sich allis auf, da Walt werd ganz verkehrt, Mr muss sich när a su | wonnern, wos mr allis fer Dinga härt; Is traut ka' Mensch en Andern net ich ka' dos net ver- | schtieh', Denn ich bi' noch Aner ven alt'n Schlog on' bleib' a' wie ich bi', denn ich | bi' noch Aner ven alt'n Schlog on' bleib' a' wie ich bi'.

2. Ja heit ze Toch werd viel geredt, mr macht a' viel Geschrei
On' hot Aner a bessersch Röck'l a', do bild't er schich schu' wos ei'
Ena meistwag'n känni sa seidena Röck on sammita Huf'n a'zieh',
Ich bi' noch Aner ven alt'n Schlog on' bleib' a' wie ich bie.

3. A Paar festa Schtiefl, ena darwa Hus', of'n Kopp en alt'n Hut,
Ena blowa Scherz on en Gewl a', is' se Oneran'n ganz gut;
Ema Hals do kömmt a Tüchl 'rem, ebbs ruth is' oder grü',
Denn ich bi' noch Aner ven alt'n Schlog on' bleib a' wie ich bie.

4. Ich mach net viel Geschicht'n 'rem, soch's 'raus wie ich's drinna ho'
Denn da Hauptsach' is' da Maning, of'n Wort kömmt's gar net a',
Ich halt viel of Gemüthlichkeit, bi' lustich wu ich gieh' on schtieh',
Denn ich bi' noch Aner ven alt'n Schlog on' bleib' a' wie ich bie.

5. Komm' ich amol in Wertshaus 'nei' on trink mei halwa Bier,
Do bi' ich lustich on' wuhlauf, mr ka' halt nischt drfer,
On' gefellt mrsch racht do bleib' ich a' ebber gär amol happ'n bis früh,
Denn ich bi' noch Aner ven alt'n Schlog on' bleib' a' wie ich bie.

6. On kömmt amol mei letzta Schtond, amol muss doch a' sei,
Do pack' ich meina sieb'n Tschwatsching z'samm on' zieh' in Himml 'nei.
Zen heilig'n Peterus soch ich's geleich, nu ar werd mich wuhl verschtieh:
"Du ich bi' fei noch Aner ven alt'n Schlog on' bleib a' wie ich bi'."
Gedruckte Beschriftung der Rückseite:
Die Ausgaben für 1 Singstimme mit Gitarre, Klavier | oder Zitherbegleitung u. für Männer, sowie gemischten | Chor sind Verlagseigentum von Friedrich Hofmeister | in Leipzig.

Normincipit
Ja itza härt sich allis auf
Serie
Lieder in erzgeb. Mundart Nr. 14.
Verknüpfte Schlagwörter

AAT

Iconclass

Bildbeschreibung
Abgebildet ist ein in einer Wirtsstube sitzender Herr. Vor ihm auf einem Tisch steht ein voller Bierkrug.

Rechts neben und unter der Szene sieht man einen vollständigen Notenabdruck des Liedes "Ja izta härt sich allis auf" von Anton Günther.

Sammlungskategorie

2.1.3 Anton Günther

ID
os_ub_0001968

Sammlung
Sammlung Prof. Dr. Sabine Giesbrecht
Alte Signatur
2_1_3-004eo

Permalink
URN: urn:nbn:de:gbv:700-2-0001968-6
Permalink: http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:gbv:700-2-0001968-6
Schenker_in
Günter Sonne
Copyright
CC BY-NC-SA 4.0 (Metadaten)