Sammlung Prof. Dr. Sabine Giesbrecht ➔ Grüß' mir den Rhein.

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    Grüß' mir den Rhein.
Grüß' mir den Rhein.
Grüß' mir den Rhein.
Datierung
Datierung durch Form der Karte nach 1905
Hersteller_in
Verlag / Druck / Herausgeber : Karl Rud. Bremer & Co. (Köln)
Textdichter_in
Erich Kersten
Frankierung und Postweg

Kartentypus
Ansichtskarte / Motivkarte
Beschaffenheit
  • Autotypie (farbig)
    Typographie / Typendruck
  • Karton

Maße
Kürzere Seite: 9.2 cm
Längere Seite: 14.1 cm
Verknüpfte Orte
Königswinter, Drachenfels (Siebengebirge) (abgebildete Orte)
Königswinter, Burg Drachenfels (Drachenfels, Siebengebirge) (abgebildete Orte)


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Bildbeschriftung
Gedruckte Beschriftung der Vorderseite:
Drachenfels mit Blick auf den Rhein

Hier hock' ich nun in meinem Sessel
Als gichtgeplagtes Unikum,
Du aber, frei von dieser Fessel,
Stromst irgendwo am Rhein herum!
Tu mir die Lieb' drum, alter Knabe,
Kehr' bei der Lindenwirtin ein
Und sag' ihr, daß ich Sehnsucht habe _ _,
Grüß' mir den Rhein!
:,: Grüß' mir den Rhein mit dem schönsten der Lieder!
Trink' auf mein Wohl von dem edelsten Wein!
Küss' auch ein Mädel für mich hin und wieder!
Grüß' mir den Rhein, meinen herrlichen Rhein! :,:

Der Frühling leuchtet durch die Scheiben,
Die erste Drossel singt ihr Lied.
Ich aber muß zu Hause bleiben,
Wenn alles in die Weite zieht.
Nur ich allein das Zimmer hüte,
Wenn draußen blüht der junge Wein,
Das tut so weh und macht so müde _ _,
Grüß' mir den Rhein!
:,: Grüß' mir den Rhein, sag', ich werde mich sputen,
Daß ich im Herbst wieder bei ihm kann sein,
Ich zähl' die Tage, die Stunden, Minuten _ _
Grüß' mir den Rhein, meinen herrlichen Rhein! :,:

Doch sollte ich nicht wiederkehren,
Bring' du den schäb'gen Rest nach Haus.
Ich muß des Rheines Rauschen hören,
Such' einen guten Platz mir aus!
Bring' keinen Kranz als letzte Gabe,
Bring' einen einundzwanz'ger Wein,
Den trinke über meinem Grabe _ _
Und grüß' den Rhein!
:,: Grüß' mir den Rhein mit dem schönsten der Lieder.
Wenn man mich senkt in die Erde hinein!
Ich hab' den Frieden, die Heimat ja wieder! _ _
Grüß' mir den Rhein, meinen herrlichen Rhein! :,:
 
Gedruckte Beschriftung der Rückseite:
Die Musikalien sind durch den Verlag Henry |
Kaßbon, Köln, Severinstraße 224, und die |
Musikalienhandlungen erhältlich. Die Kaß- |
bonschen Rheinlieder sind auch auf Schall- |
platten vorrätig.

Normincipit
Hier hock' ich nun in meinem Sessel
Serie
Rheinlieder [Karl Rud. Bremer & Co.] Nr. 20. F.
Verknüpfte Schlagwörter

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Bildbeschreibung
Ein elegant gekleideter Mann sitzt in einem luxuriösen Raum auf einem Sessel und hält ein Weinglas in der Hand. An einer Wand des Raumes hängt ein großes Gemälde, auf welchem der Drachenfels in Königswinter mitsamt der Ruine der Burg Drachenfels zu erkennen ist. 

Unterhalb der Szene wurden drei Textstrophen des Liedes "Hier hock' ich nun in meinem Sessel" abgebildet.

Sammlungskategorie

2.2.2 Der Rhein

ID
os_ub_0002304

Sammlung
Sammlung Prof. Dr. Sabine Giesbrecht
Alte Signatur
2_2_2-018

Permalink
URN: urn:nbn:de:gbv:700-2-0002304-3
Permalink: http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:gbv:700-2-0002304-3
Copyright
CC BY-NC 4.0 (Metadaten)