Sammlung Prof. Dr. Sabine Giesbrecht ➔ Franz Lehar - Wo die Lerche singt - Auf dem Bankerl

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    Franz Lehar - Wo die Lerche singt - Auf dem Bankerl
Franz Lehar - Wo die Lerche singt - Auf dem Bankerl
Franz Lehar - Wo die Lerche singt - Auf dem Bankerl
Franz Lehar - Wo die Lerche singt - Auf dem Bankerl
Datierung
Datierung durch Karteninhalt nach 1918
Hersteller_in
Verlag / Druck / Herausgeber : Kunstanstalt J. Schreier (Wien (A))
Maler/Zeichner_in
Gabor von Ferenchich
Textdichter_innen
Alfred Maria Willner
Heinz Reichert
Frankierung und Postweg

Kartentypus
Ansichtskarte / Motivkarte
Drucksachenkarte/Aviskarte/Vertreterkarte
Beschaffenheit
  • Karton
Bildbeschriftung
Gedruckte Beschriftung der Innenseite:
Auf dem Bankerl...
Lied aus der Operette: "Wo die Lerche singt."

1. Bitte nehmen's Platz bei der Laube,
ruh'n Sie sich ein bisserl aus!
Wie sagt doch schon uralter Glaube
tragen uns sonst Schlaf heraus!
Das nehm' ich nicht auf's Gewissen
setz' mich gerne auf die Bank,
in Erwartung von Genüssen
sag' ich schon im Voraus Dank!
Ja sag' ich schon im Voraus Dank!
Nix zu danken, gar nicht nötig,
da kommt die kleine Margrit schon!
Wenns nur schmeckt das ist mein Lohn!
Wie das duftet exquisit!
Wünsche guten Appetit
und kommen's hübsch zu uns hier her!
Es ist mir eine Ehr', die größte Ehr!
Schwarz wie die Hölle, heiß wie ein Kuß,
süß wie die Liebe, welch ein Genuß.
Peitscht uns die Nerven rasch in die Höh'!
Nektar für's Leben ist der Kaffee.

1./2. Auf dem Bankerl vor dem Haus
sitzt es sich gemütlich
man schaut in die Welt hinaus,
tut dabei sich gütlich,
hast nicht mehr, brauchst nicht mehr,
mach' dir nicht das Leben schwer!
Wenn du hast, was dir paßt,
ist das Glück dein Gast!

2. Aber jetzt aber jetzt kommt das Beste,
denn das Beste kommt zum Schluß,
ich lade Sie dazu als meine Gäste
das ist wohl der Hauptgenuß!
Ich weiß nicht was Sie da meinen,
ja sagen Sie was kann das sein.
Zigaretten sind's die feinen,
lade Sie dazu jetzt ein!
Da sag' ich mit Vergebung nein!
Gnäd'ges Fräulein danke Ihnen,
hab's noch mein Lebtag nie probiert!
dann muß allein ich mich bedienen;
ich wüßt nicht was man dabei spürt!
Die Sorte ist ganz exquisit!
Ich rauch mein Pfeiferl lieber mit.
Zum Rauchen man auch etwas Feuer braucht.
Da ist schon bitte sehr! Uj wie das raucht!
Bläuliches Wölkchen, das uns betäubt
das uns die Sorgen duftig vertreibt!
Macht uns vergessen, was uns betrübt,
zeigt wie durch Schleier das was man liebt.

[1./2. Auf dem Bankerl (....)]

Eigentum des Verlages für alle Länder. Alle Rechte vorbehalten.
Copyright 1918 by W. Karezag, Leipzig, Wien, New York.
All performing rights strictly reserved.
Alleinvertrieb: Lyra-Verlag (H. Molitor) Leipzig, Nürnbergstraße 36-38
Wien I. Weihburggasse 18.
Gedruckte Beschriftung der Rückseite:
"Mein Theodor". ein Coupletschlager von Paul Pallos.
Verlangen Sie überall die "Emel"-Karten.

Normincipits
Wo die Lerche singt
Auf dem Bankerl
Serie
Emel-Karten
Serie
Molitor's Liederkarten No. 21
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Bildbeschreibung
Darstellung von drei Gestalten, die auf einer Bank sitzen. Links sieht man einen älteren Mann, der auf einer Pfeife raucht. In der Mitte sitzt ein blondes junges Mädchen, das verschmitzt lächelnd zur Seite blickt. Rechts zeigt sich eine groß gewachsene Frau, die ernst in Richtung des Mannes blickt und einen Spazierstock sowie einen auffälligen Hut trägt. Über dem Hut ist die Silhouette eines Vogels in einem Käfig zu sehen.

Am oberen Kartenrand links ist der Titel der Operette "Wo die Lerche singt" von Franz Lehár zu lesen. Unterhalb der drei Personen ist der Titel der Operettennummer "Auf dem Bankerl" abgedruckt.

Sammlungskategorie

2.3.2 Operette, Oper und Schlager

ID
os_ub_0016884

Sammlung
Sammlung Prof. Dr. Sabine Giesbrecht
Alte Signatur
2_3_2-162mcm

Permalink
URN: urn:nbn:de:gbv:700-2-0016884-0
Permalink: http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:gbv:700-2-0016884-0
Copyright
CC0 1.0 (Metadaten)
Förderer
Digitalisierung gefördert durch die Sievert Stiftung für Wissenschaft und Kultur, Erschließung gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur