In einem kühlen Grunde

Alternativer Titel: Das zerbrochene Ringlein [Eichendorff]/Deutscher Dichterwald [Eichendorff]

Normincipit

Bearbeiten

Beschreibung / Text


Der Liedtext ist 1809 entstanden und wurde etwa 1812/13 ediert. Die Melodie des Volksliedes stammt aus dem Jahr 1814 und wurde von Johann Ludwig Glück komponiert. Friedrich Silcher schuf einen Chorsatz zu der Melodie von Glück, durch welchen das Volkslied an Popularität gewinnen sollte.

Verknüpfte Personen


Joseph von Eichendorff (textete)
Johann Ludwig Friedrich Glück (komponierte)
Friedrich Silcher (komponierte)

Wikipedia


Der folgende Text sowie das Bild werden automatisiert aus der deutschen Wikipedia abgerufen. Um Links in dem Wikipedia-Artikel folgen zu können, klicken Sie bitte oben auf → Wikipedia.


In einem kühlen Grunde ist ein Gedicht von Joseph von Eichendorff, das auch unter dem Titel Das zerbrochene Ringlein zu finden ist.

Textgeschichte

1807/08 schrieb von Eichendorff in seinen Tagebüchern über die unerfüllte Liebe zu Käthchen Förster, Tochter eines Rohrbacher Küfermeisters, an die ein Gedenkstein am Philosophenweg in Heidelberg erinnert. Dieser Treuebruch inspirierte Eichendorff wahrscheinlich zu dem Gedicht.

1813 wurde das Gedicht unter dem Pseudonym „Florens“ und unter dem Titel Lied in der Anthologie Deutscher Dichterwald veröffentlicht. Eichendorff nahm das Gedicht auch in seinen 1812 verfassten und 1815 veröffentlichten Roman Ahnung und Gegenwart auf, wo es zum ersten Mal unter Eichendorffs eigenem Namen gedruckt wurde.

Vertonung

1814 vertonte Friedrich Glück das Gedicht, das besonders als Chorsatz von Friedrich Silcher unter dem Titel Untreue Bekanntheit erlangte. Die Comedian Harmonists nahmen das Lied am 7. Januar 1932 in einem Arrangement von Erwin Bootz auf Schellack auf. Das Lied wurde unter anderem ferner von Heino, den King’s Singers, Hein & Oss, den Fischer-Chören, Chanticleer und Max Raabe interpretiert.

Text

Siehe auch

  • Aus diesem kühlen Grunde
  • Wassermühle Brzeźnica

Audiodatei

In einem kühlen Grunde, gesungen von Franz Porten, Columbia Hartguss-Wachswalze #50264, ca. 1905.

Literatur

  • Franz Magnus Böhme: Volksthümliche Lieder der Deutschen im 18. und 19. Jahrhundert. 1895, S. 340 f. (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3D~IA%3DBoehmeVtLieder1895%2FBoehme-VtLieder-1895~MDZ%3D%0A~SZ%3Dn365~doppelseitig%3Dja~LT%3D~PUR%3D).
  • August Heinrich Hoffmann von Fallersleben: Unsere volksthümlichen Lieder. 3. Auflage. W. Engelmann, Leipzig 1869, S. 90 (Digitalisat in der Google-Buchsuche).
  • Theo Mang, Sunhilt Mang (Hrsg.): Der Liederquell. Noetzel, Wilhelmshaven 2007, ISBN 978-3-7959-0850-8, S. 324–325. 
  • Heinz Rölleke (Hrsg.): Das Volksliederbuch. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1993, ISBN 3-462-02294-6, S. 204. 

Weblinks

  • In einem kühlen Grunde beim Liederprojekt von Carus-Verlag und SWR2
  • Comedian Harmonists – In einem kühlen Grunde auf YouTube

Einzelnachweise

Verknüpfte Objekte (23)


Lädt...