Sammlung Prof. Dr. Sabine Giesbrecht ➔ Die fahrenden Gesellen

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    Die fahrenden Gesellen
Die fahrenden Gesellen
Die fahrenden Gesellen
Datierung
Datierung durch Form der Karte nach 1905
Hersteller_in
Verlag / Druck / Herausgeber : Franz Martin (Leipzig)
Maler/Zeichner_in
M. Z.
Textdichter_in
Franz Martin
Frankierung und Postweg

Kartentypus
Ansichtskarte / Motivkarte
Beschaffenheit
  • Lichtdruck (einfarbig)
    Typographie / Typendruck
  • Karton

Maße
Kürzere Seite: 8.9 cm
Längere Seite: 13.7 cm
Bildbeschriftung
Gedruckte Beschriftung der Vorderseite:
Die fahrenden Gesellen. | Weise: „Wer will unter die Soldaten“

1) Bin ein fahrender Geselle,
:,: Bleibe gar nicht gern zu
Haus :,:
Weicht die Nacht und es wird helle
Spring ich aus dem Bett heraus,
Fertig bin ich wie der Wind,
Pack den Rucksack voll geschwind,
:,: Wenn die Wandereri geht los,
Wächst mein Hunger riesengroß :,:

2) An den Treffpunkt muß ich
eilen,
:,: Jeder will der erste sein :,:
Muß ich da etwas verweilen,
Grüß' ich jedes Mägdelein.
Guten Morgen Jungfer Gret'
Ruf' ich, frage wie es geht,
:,: Lacht mich an das junge Blut,
Schelmisch sagt es danke, gut! :,:

3) Und nun geht es mit den andern
:,: In den Morgen froh hinein :,:
Sorgenfrei macht mich das
Wandern,
Ist mir Lebenssonnenschein.
Wenn ein lustig Lied erklingt,
Wenn der Fink sein Lieb besingt,
:,: Wenn im Wald wird Rast
gemacht,
Hei! wie da das Herze lacht. :,:

Wandern das vertribt die Grillen
:,: Wandern das ist Arzenei :,:
Fort mit Pulvern, Salben, Pillen,
Alles heilt die Wanderei.
Wer nicht wandert, geht bald tot,
Wandrers Backen bleiben rot.
:,: Frohgemut ziehn wir hinaus,
Lachen alle Teufel aus. :,:

F. M. 2406

Normincipit
Die fahrenden Gesellen
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Bildbeschreibung
In der Bildmitte befindet sich eine vollständige Edition des Textes von dem Lied "Die fahrenden Gesellen". Im Hintergrund ist die Mauer einer kleinen Stadt zu erkennen, vor welcher eine Gruppe Frauen auf der linken Seite und eine Gruppe Männer auf der rechten Seite stehen. Die uniformierten Männer sind im Begriff aufzubrechen - möglicherweise um ihren Kriegsdienst zu leisten - und die Frauen winken den Männern zum Abschied zu. Hinter den Frauen am Stadttor steht ein Wächter, der ein Horn in der Hand hält. 
Sammlungskategorie

2.1 Volkslieder

ID
os_ub_0001050

Sammlung
Sammlung Prof. Dr. Sabine Giesbrecht
Alte Signatur
2_1-039m

Permalink
URN: urn:nbn:de:gbv:700-2-0001050-9
Permalink: http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:gbv:700-2-0001050-9
Copyright
CC0 1.0 (Metadaten)
Förderer
Digitalisierung gefördert durch die Sievert Stiftung für Wissenschaft und Kultur, Erschließung gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur