Sammlung Prof. Dr. Sabine Giesbrecht ➔ Westfalenlied - Altwestfälische Sägemühle

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    Westfalenlied - Altwestfälische Sägemühle
Westfalenlied - Altwestfälische Sägemühle
Westfalenlied - Altwestfälische Sägemühle
Datierung
Datierung durch Form der Karte nach 1905
Hersteller_in
Verlag / Druck / Herausgeber : Kunstverlag Schmidt & Kiko (Hagen)
Textdichter_in
Emil Rittershaus
Frankierung und Postweg

Kartentypus
Ansichtskarte / Motivkarte
Beschaffenheit
  • Autochromdruck (Kombinationsdruck)
    Typographie / Typendruck
  • Karton

Maße
Kürzere Seite: 9 cm
Längere Seite: 14 cm
Bildbeschriftung
Gedruckte Beschriftung der Vorderseite:
Altwestfälische Sägemühle.

1. Ihr mögt den Rhein, den stolzen, preisen, der im Schoß der Reben
liegt; wo in den Bergen ruht das Eisen, da hat die Mutter mich gewiegt.
Hoch auf dem Fels die Tannen stehn, im grünen Tal die Herden gehn, als
Wächter an des Hofes Saum reckt sich empor der Eichenbaum. Da ist's
wo meine Wiege stand! O grüß dich Gott, Westfalenlied.

2. Wir haben keine süßen Reden und schöner Worte Überfluß und haben
nicht so bald für jeden den Brudergruß und Bruderkuß. Wenn du uns willst
willkommen sein, so schau aufs herz, nicht auf den Schein, und sieh uns
grand hinein ins Aug! Grad aus, das ist Westfalenbrauch! Es fragen nichts
nach Spiel und Tand die Männder in Westfalenland.

3. Und unsre Frauen, unsre Mädchen, mit Augen, blau wie Himmelsgrund,
sie spinnen nicht die Liebesfädchen zum Scherz nur für die müßge Stund!
Ein frommer Engel Tag und Nacht, hält tief in ihrer Seele Wacht, und treu
in Wonne, treu im Schmerz bleibt bis zum Tod ein liebens Herz! Glück-
selig, wessen Arm umspannt ein Mädchen aus Westfalenland.

4. Behüt dich Gott, du rote Erde, du Land von Wittekind und Teut!
Bis ich zu Staub und Asche werde, mein Herz sich seiner Heimat freut.
Du Land Westfalen, Land der Mark, wie deine Eichenstämme stark, dich
segnet noch der blasse Mund im Sterben, der letzten Stund! Du Land,
vom Rhein bis Westerstrand, o grüß dich Gott, Westfalenland!

Emil Rittershaus.

Normincipit
Ihr mögt den Rhein, den stolzen, preisen
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Bildbeschreibung
In der oberen Bildhälfte ist ein blau gekleideter Mann zu erkennen, der zwei vor einen Karren gespannte Pferde an einer Mühle neben einem See vorbeiführt. 

Unterhalb der Szene wurden die ersten vier Textstrophen des Westfalenliedes "Ihr mögt den Rhein, den stolzen, preisen" abgebildet. 

Sammlungskategorie

2.2 Verschiedene Regionen

ID
os_ub_0002167

Sammlung
Sammlung Prof. Dr. Sabine Giesbrecht
Alte Signatur
2_2-021mh

Permalink
URN: urn:nbn:de:gbv:700-2-0002167-8
Permalink: http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:gbv:700-2-0002167-8
Copyright
CC0 1.0 (Metadaten)
Förderer
Digitalisierung gefördert durch die Sievert Stiftung für Wissenschaft und Kultur, Erschließung gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur