Sammlung Prof. Dr. Sabine Giesbrecht ➔ An der schönen blauen Donau

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    An der schönen blauen Donau
An der schönen blauen Donau
An der schönen blauen Donau
Datierung
Datierung durch Form der Karte nach 1905
Hersteller_in
Verlag / Druck / Herausgeber : K. & H. (Köln)
(Berlin-Neukölln [Rixdorf, Neukölln])
Maler/Zeichner_in
Alois Broch
Textdichter_in
Franz von Gernerth
Frankierung und Postweg

Kartentypus
Ansichtskarte / Motivkarte
Beschaffenheit
  • Karton
Bildbeschriftung
Gedruckte Beschriftung der Vorderseite:
Walzer von Johann Strauß |

Donau, so blau ---- / Durch Tal und Au, ---- / Wogt ruhig du hin, ---- / Dich | grüßt unser Wien, ---- / Dein silbernes Band ---- / knüpft Land an Land, ---- Und fröhliche Herzen / Schlagen an deinem schönen Strand. / Weit vom Schwarzwald her / Eilst du hin zum Meer, / Spendest Segen allerwegen, / Ostwärts geht dein Lauf, / Nimmst viel Brüder auf: / Bild der Einigkeit für alle Zeit. / Alte Burgen seh'n von den Höh'n, / Grüßen gerne dich von Ferne, / Und der Berge Kranzm hell vom Morgenglanz, / Spiegelt sich in deiner Wellen Tanz.

Die Nixen auf dem Grund, / Die gebenÄs flüsternd kund, / Was Alles du erschaut, / Seitdem über die der Himmel blaut. / Drum schon in alter Zeit / Ward dir mach' Lied geweiht, / Und mit dem hellsten Klang / Preist immer auf's Neu' dich unser Gang. / Halt' an deine Fluten bei Wien, / Es liebt dich ja so sehr, / Du findest, wohin du magst zieh'n, / Ein zweites Wien nicht mehr. / Hier quillt aus voller Brust / Der Zauber heit'rer Luft, / Und treuer deutscher SInn / Streut aus seine Saat von hier weithin.

Du kennst wohl gut deinen Bruder, den Rhein, / An seinen Ufern wächst herrlicher Wein, / Dort auch steht bei Tag und Bei Nacht / Die Feste treue Wacht. / Doch neid' ihm nicht jene himmlische Gab', / Bei dir auch stömt reicher Segen herab, / Und es schützt die tapfere Hand / Auch unser Heimatland. :,: D'rum laßt uns einig sein, / Schließt, Brüder, fest den Reih'n, / froh auch in trüber Zeit, / Mut, wenn Gefahr uns dräut! / heimat am Donaustrand, bist uns'rer Herzen Band; / Dir sei für alle Zeit Gut und Blut geweiht! :,:

Das Schifflein fährt auf den Wellen so sacht, / Still ist die Nacht, die Liebe nur wacht, / Der Schiffer flüstert der Liebsten in's Ohr, / Daß längst schon sein Herz sie erkor. / O HImmel, sei gnädig dem liebenden Paar, / Schütz' vor Gefahr es immerdar! Nun fahren dahin sie in seliger Ruh; / Schifflein fahr' immer nur zu! / :,: Junges Blut, frischer Mut, / O wie glücklich macht, / Dem vereint ihr lacht! Lieb' und Luft schwellt die Brust, / hat das Größte der Welt vollbracht. :,:

Nun singt ein fröhliches, seliges Lied, / Das wie Jauchzen die Lüfte durchzieht, / Von den Herzen laut widerklingt / Und ein festes Band um uns schlingt. / Frei und treu in Lied und Tat, / Bringt ein Hoch der Wienerstaft, / Die auf's Neu' erstand voller Pracht / Und die Herzen erobert mit Macht. / Und zum Schluß bringt noch einen Gruß / Uns'rer lieben Donau, dem herrlichen Fluß! / Was der Tag uns auch bringen mag, / Treu' und Einigkeit / Soll uns schützen zu jeglicher Zeit, / Ja Treu und Einigkeit!

Gedicht von F. von Bernerth

Normincipit
Donau so blau
Serie
Bunte Reihe 202
Verknüpfte Schlagwörter

AAT

Iconclass

Bildbeschreibung
Ein junges Paar tanzt auf einer Wiese. Links im Bild sieht man drei weitere Personen, eine davon spielt Violine, eine weitere spielt Gitarre. Im Hintergrund sind eine Kirche, die Donau und einige Berge erkennbar. Gerahmt wird die Abbildung durch Weinranken, in die eine Gitarre und eine Violine eingebettet sind. 

Unterhalb der Szene ist der Text des Volksliedes "Donau so blau" abgebildet.

Sammlungskategorie

2.3 Populäre Lieder, Schlager und Gedichte

ID
os_ub_0003716

Sammlung
Sammlung Prof. Dr. Sabine Giesbrecht
Alte Signatur
2_3-008b

Permalink
URN: urn:nbn:de:gbv:700-2-0003716-2
Permalink: http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:gbv:700-2-0003716-2
Copyright
CC BY-NC 4.0 (Metadaten)