Es klappert die Mühle am rauschenden Bach

Normincipit

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Beschreibung / Text


Die Melodie des bekannten Volksliedes ist abgeleitet von der Melodie des bereits bestehenden Liedes "Es ritten drei Reiter zum Tore hinaus". Carl Reinecke schuf eine alternative Melodie, die allerdings weniger populär ist.

Verknüpfte Personen


Ernst Gebhard Anschütz (textete)
Carl Reinecke (komponierte)

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Es klappert die Mühle am rauschenden Bach ist ein Kinderlied aus der Zeit der Romantik, in dem eine Wassermühle sowie das Müller- und Bäckerhandwerk besungen werden.

Entstehung

Der Text des Liedes wird dem deutschen Schulmeister Ernst Anschütz zugeschrieben, der ihn um 1824 verfasst und 1830 im 3. Heft seines Musikalischen Schulgesangbuchs veröffentlicht haben soll.

Die Melodie ist abgeleitet vom Volkslied Es ritten drei Reiter zum Tore hinaus, welches um 1770 bekannt wurde. Eine alternative Melodiefassung, die mit der Volksliedmelodie keine Ähnlichkeit aufweist, komponierte Carl Reinecke im Jahr 1867 (Opus 91, Nr. 1).

Das Lied ist eines von vielen Liedern über Mühlen und Müller aus dem 19. Jahrhundert (vgl. beispielsweise Eichendorff/Glück: In einem kühlen Grunde; Kerner: Dort unten in der Mühle; u. v. a. m.). Von anderen Liedern dieser Zeit hebt sich Es klappert die Mühle am rauschenden Bach vor allem dadurch ab, dass das Motiv des „täglichen Brotes“ aus dem Vaterunser aufgegriffen und besonders betont wird.

In Preußen wurde das Lied für den Musikunterricht der ersten und zweiten Klasse an Volksschulen empfohlen. Im Zuge der Heimatbewegung avancierte das Stück zu einem beliebten Volkslied. Der Refrain mit der „klappernden“ Mühle wurde zum geflügelten Wort.

Text

Weblinks

  • Es klappert die Mühle im Liederprojekt von Carus-Verlag und SWR2

Einzelnachweise

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