Sammlung Prof. Dr. Sabine Giesbrecht ➔ Da Draakschänk.

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    Da Draakschänk.
Da Draakschänk.
Da Draakschänk.
Datierung
Datierung durch Form der Karte nach 1905
Hersteller_in
Verlag / Druck / Herausgeber : Anton Günther Selbstverlag (Boží Dar (CZ) [Gottesgab])
Komponist_in
Anton Günther
Maler/Zeichner_in
Anton Günther
Textdichter_in
Anton Günther
Frankierung und Postweg

Kartentypus
Ansichtskarte / Motivkarte
Beschaffenheit
  • Chromolithografie
  • Karton

Maße
Kürzere Seite: 9.2 cm
Längere Seite: 13.9 cm
Bildbeschriftung
Gedruckte Beschriftung der Vorderseite:
Lieder in erzgeb. Mundart. Nr. 25.
 

An dr Grenz ve Sachsn, wu de Schwarzbeer wachsn,
wu sich Bratnboch hiezieht, wu's nem noch Hannsgörgnstod gieht,
dortn stieht a Wirtshaus, guckt dorch Busch on Baam raus
ub'n is aa a Tafl drah, die zeicht’s en jed'n ah:
Dos is de Draakschänk 's is weit on brat bekannt,
weit rem in Sachsn wie in Bähmerland,
on gieht mr dort verbei, do räßt’s en jedn nei,
war in dr Draakschänk ruht, dar klabt aa gut.

Drackit klingt dar Nahma, dos is rachter Sahma,
Wos do in dan Wirtshaus is, denkt a manicher ganz gewiß,
Doch sitzt aaner drinna, griecht 'rsch aa ball inna;
Manicher Grünerts is net rut on singt sei Liedl gut:
Su is mit dr Draakschänk, 's is weit u. s. w.

När dos guta Ass'n, dos mächt mr orndlich frassn,
Bier on Wei in Hüll on Füll, alles gut on kost net viel.
Is mr aweng besoff'n, kah mr aa dort schlofn,
De ganza Nacht, en ganzn Toch, wenns passt, da ganza Woch:
Su is mit dr Draakschänk, 's is weit u. s. w.

Neilich war ich drinna, ich worsch aa ball inna,
Gesonga habn mr on gelacht, bis tief nei in sinkiter Nacht,
's Bier war gut on 's Assn, ich hett ball drauf vergassn.
Su ena Hetz,  a su a Labn, ich kam ball nimmer ham:
Schuld war da Draakschänk, s is weit u. s. w.

Dieses Lied entstand 1904.
Gedruckte Beschriftung der Rückseite:
Die Ausgaben für 1 Singstimme mit Gitarre, Klavier | oder Zitherbegleitung u. für Männer, sowie gemischten | Chor sind Verlagseigentum von Friedrich Hofmeister | in Leipzig.

Normincipit
An dr Grenz ve Sachsn
Serie
Lieder in erzgeb. Mundart Nr. 25
Verknüpfte Schlagwörter

AAT

Iconclass

Bildbeschreibung
In der oberen Bildhälfte wurde ein Haus in einer Waldlandschaft abgebildet. 

Unterhalb der Szene findet sich ein vollständiger Notenabdruck des Liedes "An dr Grenz ve Sachsn" von Anton Günther mit vier Strophen. 

Sammlungskategorie

2.1.3 Anton Günther

ID
os_ub_0001958

Sammlung
Sammlung Prof. Dr. Sabine Giesbrecht
Alte Signatur
2_1_3-004a

Permalink
URN: urn:nbn:de:gbv:700-2-0001958-1
Permalink: http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:gbv:700-2-0001958-1
Schenker_in
Günter Sonne
Copyright
CC BY-NC-SA 4.0 (Metadaten)